Das Embodiment-Concept oder die Kunst seinen Körper als Instrument zu stimmen

 

Was ist das Embodiment-Concept:

Das Embodiment-Concept besteht aus Übungen, die eine gesunde frühkindliche Bewegungsentwicklung nachahmen und damit zu einer Nachreifung und Gesundung von Muskeltonus und Bewegung führen.

Die Übungen können an verschiedene Lebensalter vom Säugling bis zum alten Menschen angepasst werden, wobei im Kindesalter auf eine altersgemäße und spielerische und Umsetzung großen Wert gelegt wird.

In den Übungen werden einerseits durch Rotation, andererseits durch Kontakt mit der Schwerkraft, Kompensationsmuster überwunden. Der Muskeltonus pendelt sich in einer gespannt entspannten Mitte ein, frühkindliche Reflexe werden integriert.

Die Eigenwahrnehmung durch den kinästhetischen und vestibulären Sinn kann nachreifen, die Alltagsbewegungen werden müheloser, angepasster und koordinierter.

Die tiefe Gelenk- und Haltemuskulatur bildet sich vollständig aus, Kopf- und - Nackenbereich entspannen sich, Beschwerden und Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat können sich abmildern.

Zudem haben die Übungen eine ausgleichende Wirkung auf das Vegetativum, indem sie Lebenskräfte regenerieren, die Verdauung verbessern und den Atem vertiefen.

Einzigartig an dieser Methode ist, dass durch die präzise Ausführung der Übungen frühkindliche Reflex- und kompensatorische Bewegungsmuster ausgeschlossen und zugleich - durch die lange, tägliche Übung - neue, physiologisch sinnvolle Bewegungsmuster in den unbewussten Stammhirnbereichen angelegt und automatisiert werden.

Erst diese Automatisierung begründet die Nachhaltigkeit des Erfolges.

In der Folge werden höhere Gehirnbereiche entlastet und für ihre eigentlichen - sozialen und kognitiven - Funktionen frei, denn Bewegung wird nun von den tatsächlich zuständigen tiefen, unbewussten Hirnregionen gesteuert.

 

Kinderzeichnungen vor, während und nach einem 'Embodimentjahr'